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Abstieg bei Nässe

Bin am ver­gan­genen Mittwoch die Kreuzbachk­lamm im Binger Wald runter gelaufen. Nach­dem es mir wegen klitschigem Laub und feuchter Erde beina­he den Boden unter den Füßen wegge­zo­gen hätte, habe ich in den Sicher­heitsmodus geschal­tet: kleine Schritte, vor jedem Tritt den Unter­grund auf Halt prüfen, rutschige Stein­plat­ten (wenn möglich) mei­den und zur Not auch mal die Hände ein­set­zen an steil­eren Stellen — vor allem wenn man müde ist, macht man son­st schnell den Abgang. Abstiege über steile, steinige Pfade bei Nässe sind Sit­u­a­tio­nen, in denen auch der Ein­satz von Trekkingstöck­en Sinn macht. Ich lasse sie in der Regel am Ruck­sack, da sie auf Dauer die natür­liche Koor­di­na­tions- und Gle­ichgewichts­fähigkeit beein­trächti­gen. Beim Abstieg jedoch sind sie wertvolle Stütze (plus Ent­las­tung der Kniege­lenke) und bieten dadurch zusät­zliche Sicher­heit, ger­ade bei Nässe.

Heike Tharun

Autor:

Mein Name ist Heike Tharun. Ich bin Sport-Mentalcoach und passionierte Bergwanderin. Ängste, Unsicherheit und Zweifel in den Bergen kenne ich aus eigener Erfahrung. Bullshit! Vor acht Jahren habe ich entdeckt, was Kopf und Körper brauchen, damit Du aus dieser Nummer rauskommst, bin selbst diesen Weg erfolgreich gegangen und seit 2015 zertifizierte Sport-Mentalcoach. Auf Heimatwandern zeige ich Dir, wie auch Du als Wanderer oder Outdoorsportler mit hohem Sicherheitsbedürfnis u. a. auf steilen, rutschigen + unebenen Ab- und Aufstiegen, an ausgesetzten Stellen, beim Alleinewandern, Navigieren und Orientieren sowie Langstreckenwandern Dein Potenzial abrufst und selbstsicher mit Zuversicht und Freude in Deinem Lieblingsgebirge unterwegs bist! Abonniere meinen Newsletter, verschenke einen Gutschein oder bestelle fürs kulinarische Gipfelglück unser Buch aus dem Land der 1000 Hügel.

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