Suche
  • Sport-Mentalcoaching + Wandertraining
  • mentalcoaching@heimatwandern.de / +49 0174 971 53 37
Suche Menü

Vier Winter-Radler-Typen aus den letzten drei Winter

Schneeräder

Meine Win­ter-Radeln-Kar­riere geht jet­zt ins dritte Jahr. Der erste Win­ter war mit mehreren Graden unter Null, Eis und Schnee gle­ich der anspruchsvoll­ste. Die zweite Sai­son war Pip­i­fax. Dieses Jahr ist es bish­er ein Mis­chmasch, der wed­er mit dem ersten noch mit dem zweit­en Win­ter ver­gle­ich­bar ist.

Ganz unter­schiedlich sind auch die Leute unter­wegs, die sich bei Kälte, Schnee und Eis auf s Rad schwin­gen, wie ich.

Bei meinen Beobach­tun­gen kon­nte ich vier Typen von Win­ter-Radlern aus­machen. Sie unter­schei­den sich hin­sichtlich Fahrrad, Aus­rüs­tung und Fahrstil.

Die Schnit­ti­gen
Ren­nrad, Win­ter­reifen (evtl.Spikes), blink­ende Elek­tro­beleuch­tung hin­ten und vorne, neon­far­benes (gelb, grün, rot), aero­dy­namis­che Out­fit, Hand­schuhe, Gam­aschen ( bei­des far­blich auf das Out­fit abges­timmt), Rad­schuhe mit Klicksys­tem, Helm mit Mützchen drunter (oft zusät­zliche Blin­kleuchte hin­ten am Helm), ergonomis­ch­er Fahrradruck­sack (wahrschein­lich mit den Büroklam­ot­ten drin), kom­men aus dem Nichts an Dir vor­beigeschossen -ach ja: kein Schutzblech über dem Hin­ter­reifen und deshalb ver­tikale Matschspur auf dem Dress vom Nack­en bis zum Po. Das Rad ist aber bei jed­er Wet­ter­lage pico­bel­lo sauber.

Die Sportlichen
Ren­nrad oder Moun­tain Bike, keine Win­ter­reifen, keine extra Klam­ot­ten (sind eh immer sportlich ange­zo­gen), allen­falls Regen­jacke mit Kapuze, Hand­schuhe, Elek­tro­beleuch­tung, Helm (fifty fifty), Ruck­sack, fahren bei Eis und Schnee ras­ant in die Kurve und nehmen es gelassen, wenn es sie hin haut, fahren zügig, aber rück­sichtsvoll gegenüber anderen Verkehrsteil­nehmern.

Die Auf-Num­mer-Sich­er-Radler
Moun­tain Bike oder Tourenrad,jedenfalls ein Gefährt mit dick­eren Reifen, Win­ter­reifen, Anorak und Strick­jacke (Zwiebel­prinzip), gelbe Warn­weste, Dynamo­beleuch­tung, Ruck­sack, wasser­feste Hand­schuhe, gefüt­terte Regen-Über­hose (Büroklam­ot­ten drunter), Gam­aschen, Stirn­band, kein Helm (wegen den Haaren), fahren vor­sichtig in die Kurve, brem­sen in knif­fli­gen sit­u­a­tio­nen, steigen  wenn’s bren­zlig wird auch mal vom Rad, hal­ten sich an die Verkehrsregeln. Rad ist bei Matschwet­ter von oben bis unten ver­spritzt.

Die Läs­si­gen
Räder aller Art, Klassen und in allen Zustän­den, Haupt­sache es rollt, manch­mal Beleuch­tung, Man­tel (auch offen), Schal, Mütze (Helm sieht uncool aus) und Woll­hand­schuhe, Tasche auf dem Gepäck­träger, fahren grund­sät­zlich auf dem Rad­weg in ent­ge­genge­set­zter Rich­tung, weichen nicht aus, wen man sie klin­gel­nd darauf aufmerk­sam macht, über­holen rechts.

Soll ich sagen, wo ich mich einordne, oder wollt Ihr rat­en? :-)

Schneeräder

Bild aus meinem ersten Win­ter-Radeln-Win­ter (2012).

Autor:

Als zertifizierte Sport-Mentalcoach wandere ich alleine und mit meinen Kunden. Spezialisiert habe ich mich auf Bergwanderer und Outdoorsportler mit hohem Sicherheitsbedürfnis, u. a. auf steilen, rutschigen + unebenen Ab- und Aufstiegen, an ausgesetzten Stellen, beim alleine Wandern, Navigieren und Orientieren sowie Langstreckenwandern und Basetrail Running. Abonniere meinen Newsletter, verschenke einen Gutschein oder unser Buch Rheinhessische Spazier-Gänge.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Heike,

    sehr tre­f­fend und erheit­ernd beschrieben. Dich sehe ich bei den Sportlichen und übersende dir meinen tief­sten Respekt für Win­ter­radeln und Win­ter­wan­dern.
    Grüße!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.