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Mein Rezept für Abenteuer beim Heimatwandern

Dem landläu­fi­gen Bild ein­er Aben­teurerin entspreche ich nicht. Ich unternehme keine monate­lan­gen, ent­behrungsre­ichen Expe­di­tio­nen am Nord­pol oder am Ama­zonas. Ich klet­tere nicht auf die höch­sten Berge der Welt. Ich wan­dere nicht mit Kame­len durch die Wüste, noch nicht ein­mal wochen­lang auf ein­er neuen Route über die Alpen oder gar quer durch Deutsch­land.

Die Aben­teuer, die ich erlebe, sind home­made! Sie spie­len sich vor der Haustür ab. In der Heimat. Mit­ten in Deutsch­land. Mit­ten in der Woche. Mit­ten im All­t­ag. Auf eine neue Art und Weise. Ich riskiere nicht mein Leben. Son­dern bloß Aus­rutsch­er im Matsch, nasse Hosen, außer Atem zu kom­men, wehe Füße, Herzk­lopfen, zit­ternde Knie, Ent­täuschung, Umwege, Sack­gassen, Zeit. Das reicht echt schon aus, um die Dopa­min­dusche im Gehirn zu aktivieren!

Mein per­sön­lich­es Rezept für span­nen­des Wan­dern vor der Haustür geht so:

Als Aben­teurerin vor der Haustür soll­test Du nicht zu erwach­sen sein, als dass es Dich davon abhält Dinge zu tun, wofür andere vielle­icht nur ein müdes Lächeln übrig haben. Du soll­test nicht so einge­fahren sein, als dass es dich daran hin­dert, deine Neugierde der Macht der Gewohn­heit zu opfern. Und dann kön­ntest Du mit diesen Tipps exper­i­men­tieren:

13 Tipps für mehr Aben­teuer beim Heimat­wan­dern:

  • auf Türme klet­tern trotz Höhenangst
  • Tram­pelp­faden fol­gen und Ser­pentin­nen abkürzen
  • so oft es geht, der Boden, die Natur, die Topogra­phie und deine Knochen es zu lassen, quer­feldein gehen
  • gut aus­geschilderte Routen links liegen lassen
  • deinem Ori­en­tierungssinn ver­trauen
  • mit alt­modis­chen Nav­i­ga­tion­sin­stru­menten exper­i­men­tieren
  • sich von ein­er fehlen­den Brücke über den Fluss nicht (nicht gle­ich) von dein­er Wun­schroute abbrin­gen lassen
  • Streck­en laufen, die du nor­maler­weise mit dem Auto fährst
  • Pfade erkun­den, obwohl sie rutschig und matschig sind
  • wan­dern, obwohl es windet, reg­net und sau kalt ist
  • auf dem tief­sten Land mit Bus und Bahn zu Deinem Aus­gangspunkt fahren
  • Streck­en wan­dern, die Du Dir in den Kopf geset­zt hast, egal ob es Weg­weis­er gibt oder nicht
  • allein­wan­dern

Also: Schul­tern zurück, Brust raus, atmen und los! Inspi­ra­tion und Unter­stützung für Aben­teuer-Ein­steiger gebe ich bei meinem Wan­derun­gen und Work­shops weit­er.

Wilder Süd-Westen an der Nahe

Wilder Süd-West­en an der Nahe: Trock­e­nen Fußes kommt man hier nicht rüber ans andere Ufer, so viel Erken­nt­nis hat meine Erkun­dungs­tour gebracht.

Autor:

Als zertifizierte Sport-Mentalcoach wandere ich alleine und mit meinen Kunden. Spezialisiert habe ich mich auf Bergwanderer und Outdoorsportler mit hohem Sicherheitsbedürfnis, u. a. auf steilen, rutschigen + unebenen Ab- und Aufstiegen, an ausgesetzten Stellen, beim alleine Wandern, Navigieren und Orientieren sowie Langstreckenwandern und Basetrail Running. Abonniere meinen Newsletter, verschenke einen Gutschein oder unser Buch Rheinhessische Spazier-Gänge.

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