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Alleine wandern (2): Hilf Deiner Orientierung auf die Sprünge!

Wegmarke Hiwweltour Zornheimer Berg. Foto: Frank Hamm

Viele wan­dern nicht gerne allein, obwohl sie sehr gerne allein wan­dern wür­den. Ein­er der Gründe ist die Angst sich zu ver­laufen.

Hil­fe naht: Ori­en­tierung ist nichts, was man hat oder nicht hat, son­dern sie ist eine Fähigkeit, die sich ler­nen und trainieren lässt.

Wer in der Kind­heit und Jugend viel im Gelände oder in der Stadt alleine unter­wegs war, der hat seine Ori­en­tierungs­fähigkeit von klein auf trainiert und aus­ge­baut. Ähn­lich wie die Fähigkeit auf einem Bein zu ste­hen oder die Fähigkeit Purzel­baum zu schla­gen. Wer ängstliche Eltern hat­te und nicht alleine vor die Tür durfte, oder wer keine Gele­gen­heit hat­te auf Streifzug zu gehen, der hat ein­fach nicht richtig ler­nen kön­nen, sich selb­st­ständig zu ori­en­tieren.

Noch ist also nicht aller Tage Abend. Es gibt mehrere Möglichkeit­en auch als Erwach­sen­er in Sachen Ori­en­tierung fit zu wer­den.

In diesem Artikel kläre ich auf, was Ori­en­tierung eigentlich ist, warum Du bess­er von Ori­en­tierungs­fähigkeit sprichst statt von Ori­en­tierungssinn und dazu gebe ich Dir drei nüt­zliche Tipps, wie Du Deine räum­liche Ori­en­tierung selb­st trainieren kannst!

Was ist Orientierung beim Wandern?

Sich zu ori­en­tieren bedeutet beim Wan­dern, in einem Raum seine eigene Posi­tion zu bes­tim­men und sich in Bezug auf ein Ziel oder andere Objek­te auszuricht­en. Man spricht deshalb von räum­lich­er Ori­en­tierung.

Ori­en­tierung erfordert min­destens zwei Kom­po­nen­ten: einen Stand­punkt (Posi­tion) und einen Bezugspunkt (Ziel).

Besser Orientierungsfähigkeit statt Orientierungssinn!

Einen Ori­en­tierungssinn gibt es im Grunde genom­men nicht. Es gibt kein eigenes Ori­en­tierung­sor­gan, wie die Nase für’s Riechen, die Ohren für’s Hören, die Augen für’s Sehen oder die Haut für’s Tas­ten. Ori­en­tierung ist ein Zusam­men­spiel zwis­chen Gehirn und den eben genan­nten Sin­nesor­ga­nen: Das heißt, einem Mix aus Wis­sen, woran ich mich ori­en­tieren kann (Anhalt­spunk­te, Bezugspunk­te) und der Wahrnehmung dieser Anhalt­spunk­te. Ein schönes Beispiel für dieses Zusam­men­spiel habe ich mal in einem Artikel über ein Erleb­nis beim Ski­laufen im Nebel beschrieben.

Statt von Ori­en­tierungssinn spreche ich daher lieber von Ori­en­tierungs­fähigkeit. Das öffnet Spiel­raum, um aktiv zu wer­den.

Drei nützliche Tipps für Dein Orientierungstraining

1.) Orientierung lernst Du durch aktives Tun!

Ohne Machen keine gut aus­ge­baute Ori­en­tierungs­fähigkeit. Men­schen sind kein Com­put­er wo man ein Pro­gramm hochlädt.

Es muss ja nicht gle­ich eine Wald­wan­derung in einem völ­lig unbekan­nten Ter­rain sein. Es reicht, wenn Du auf einem Weg übst, den du schon mit anderen zusam­men gegan­gen bist [aber noch nie alleine]; ihn also in etwa kennst. Eine kurze Runde. Vielle­icht den Aus­gangspunkt immer in Sichtweite. Zum Beispiel auf dem offe­nen Feld!

Wenn Du dann schon ein biss­chen sicher­er gewor­den bist, dann übern­imm doch mal bei der näch­sten Wan­derung mit Fre­un­den die Führung. Sprich Dich vorher ab. Wei­he die anderen ein, dass das eine Übung ist und dass Du die Wan­der­führung aus­pro­bieren möcht­est. Du wirst sehen, kein­er Dein­er Ver­traut­en wird Dich im Regen ste­hen lassen! Im Gegen­teil, das wird sich­er eine tolle Ori­en­tierungswan­derung, bei der alle etwas ler­nen kön­nen. Und der Spaß wird sich­er nicht zu kurz kom­men! ;-)

Am besten Du ziehst alleine los: Du bist ganz für Dich. Nie­mand lenkt Dich ab, nie­mand redet Dir rein und weiß alles bess­er. Du darf­st Dich ungestört aus­pro­bieren. Darf­st Fehler machen. So oft umdrehen, ste­hen bleiben, wie es nötig ist. Du hast Ruhe und so viel Zeit, wie Du brauchst.

Jet­zt denkst Du vielle­icht: Na pri­ma, Heike! Danke für diesen tollen Tipp. Alleine wan­dern ist genau mein Ding! Ich habe ja üüüüber­haupt keine Angst mich zu ver­laufen. Schluck. Wie soll das denn bitte gehen: Alleine losziehen?“

Nur die Ruhe! Wed­er bei der Wan­der­führung noch bei ein­er ungestörten Solowan­derung musst Du unbe­d­ingt ins kalte Wass­er sprin­gen. Eine tolle Möglichkeit, Übungs-Vorhaben so zu gestal­ten, dass sie gelin­gen, zeige ich Dir am Ende dieses Artikels auf.

2.) Orientierung braucht Anhaltspunkte

Es gibt zwei Möglichkeit­en, den Weg zum Ziel zu find­en: Tri­al-and-Error oder eine gute Karte zur Hand haben. Im ersten Fall bildest Du mit der Zeit und nach etlichen Sack­gassen und Ver­läufen ein Bild, bzw. eine Karte im Kopf. Im zweit­en Fall nutzt Du eine Bild, dass Kar­tografen für Dich vor­bere­it­et haben.

Ori­en­tierung heißt daher vor allem Karte lesen!

Ori­en­tierung beim Wan­dern ist im Grunde genom­men der stete Abgle­ich zwis­chen ein­er Karte und der Wirk­lichkeit um uns herum.

Nicht ohne Grund, gab mein Ori­en­tierungslehrer, gefragt nach den drei wichtig­sten Hil­f­s­mit­teln zur Ori­en­tierung, zur Antwort:
1. Karte, 2. Karte, 3. Karte.

Übri­gens: Auch wenn wir uns an einem Ort, in ein­er Land­schaft ausken­nen, laufen wir nach Karte. Mehr dazu bei Tipp Nr. 3.

Also: Besorge Dir eine Wan­derkarte in einem großen Maßstab (1:25.000) von Deinem bevorzugten Wan­derge­bi­et.

Nimm die Karte bei Deinen Übungs­touren mit. Und zwar immer! Auch dort, wo Du Dich eigentlich auskennst!

Bere­ite Deinen Übungsweg zu Hause am Tisch vor. Wie gesagt: Auch wenn Du den Weg kennst! Geh Deine geplante Route auf dem Papi­er vor. Welche Anhalt­spunk­te wer­den Dir begeg­nen? Stößt der Weg irgend­wann an einen Wal­drand, ver­läuft er ein Stück an einem Bach, wirst Du eine Straße queren müssen? Kommst Du an einem Aus­sicht­sturm vor­bei?

Unter­wegs bleib­st Du immer mal wieder ste­hen und bes­timmst auf der Karte Deine Posi­tion. Gewöhne Dich daran, Weg­muster zu erken­nen. Gehe Schritt für Schritt den Weg, den Du ger­ade wan­der­st, auf der Karte mit. Karten sind Bilder. Kleine Kunst­werke. Und wie bei einem richti­gen Kunst­werk, erschließen sich umso mehr Details und Struk­turen, je mehr und je länger Du Dich damit beschäftigst. So unge­fähr, wie wenn Du eine fremde Sprache lernst: Am Anfang ist alles Kaud­er­welsch und plöt­zlich erkennst Du Worte.

Nimm Dir für das Lesen der Karte Zeit.

Wenn Du zurück bist von Dein­er Train­ingswan­derung, bere­ite sie auf der Karte nach. Wo bist Du tat­säch­lich langge­laufen? Welchen Abzweig hast Du passiert? Bist Du, wie geplant, auf den Wal­drand gestoßen? Wie kam es, dass Du dann doch wo anders raus­gekom­men bist? An welch­er Stelle hast Du eine andere Rich­tung genom­men?

Wie gesagt, fang in einem Gebi­et an, dass Du rel­a­tiv gut kennst. Warum, dass klärt gle­ich Tipp 3.

Und noch was zum The­ma GPS“: Benutze erst ein GPS-Gerät (wenn über­haupt), wenn Du im Umgang mit der analo­gen Karte aus Papi­er richtig fit bist.

Ori­en­tierung lernst Du nicht, indem Du einem Com­put­er hin­ter­her­läuf­st. ;-)

3.) Die Sache mit der inneren Karte

Jet­zt kommt die Auflö­sung des Hin­weis­es auf Tipp 3.

Wenn wir sagen, wir ken­nen uns in ein­er Gegend aus, dann meinen wir damit nichts anderes, als dass wir im Gehirn eine innere Karte dieser Gegend parat haben.

Das darf­st Du Dir nicht so vorstellen, dass wir von Geburt ein Karten­schrank im Kopf haben.

Nein. Innere Karten müssen gel­ernt wer­den, aufge­baut wer­den. Will heißen: sich Schritt für Schritt im Kopf ein gedanklich­es Bild, eine Vorstel­lung, von der Land­schaft um sich herum zu machen.

Im All­t­ag basteln wir unbe­wusst ständig an unser­er inneren Karte. Wir ver­laufen uns in der Stadt, ent­deck­en eine Abkürzung, gehen durch eine Straße, die wir noch gegan­gen sind. Eine innere Karte bilden wir zum Beispiel, wenn wir im Urlaub abends ein­fach mal loslaufen und den unbekan­nten Ort erkun­den. Genau so lässt sich auch die weniger bekan­nte Gegend vor der Haustür ent­deck­en.

Oben habe ich vom Tri­al-and-Error-Ver­fahren geschrieben. Erin­nerst Du Dich? Tri­al-and-Error ist Rum­stromern, Erkun­den, Ent­deck­en!

Rum­stromern ist das Non plus Ultra um innere Karten zu erstellen!

Denn Wege und Zusam­men­hänge merken wir uns am besten, wenn wir zu Fuß Räume erlaufen. In unserem eige­nen Tem­po.

Johann Wolf­gang von Goethe sagt es so:


Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirk­lich gewe­sen.“

Neben spon­ta­nen Streifzü­gen ist es für den Auf­bau ein­er inneren Karte hil­fre­ich, wenn Du Dir eine externe Wan­derkarte dazu nimmst.

Damit ver­schaffst Du Dir einen groben Überblick, brauchst nicht so viele Wege umson­st gehen und lernst Zusam­men­hänge zu erken­nen: Wie ver­läuft der Weg, den Du gehen willst? Macht er einen Bogen, zweigt der Anschlussp­fad im recht­en Winkel ab? Geht es zick­za­ck oder ger­adeaus? Du entwick­elst vor­ab ein Gefühl für den Weg.

Ein Gefühl für den Wegver­lauf hil­ft Dir, Dich unter­wegs zu ori­en­tieren: ver­läuft der Weg nicht so wie erwartet, dann kann das ein Hin­weis sein, dass Du in der falschen Rich­tung unter­wegs bist. Umgekehrt: entspricht der wirk­liche Weg Deinen Erwartun­gen, dann gibt Dir das die nötige Ruhe und Sicher­heit für den Weit­er­weg.

Aber Vor­sicht: Vorstel­lun­gen kön­nen trü­gen. Deshalb ist es ja so wichtig, immer eine Karte im Ruck­sack zu haben!

Du siehst: Ums Karten lesen kommt man irgend­wie nicht drum herum!

Um eine innere Karte aufzubauen, nutzt es auch, wenn Du übst, Dich im weit­eren Raum zu ori­en­tieren. Bes­timme die Him­mel­srich­tun­gen mit dem Kom­pass oder mit Hil­fe der Hin­weise, die Dir die Natur gibt:

Kennst Du noch dieses Sprüch­lein aus der Schule?

Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im West­en wird sie unterge­hen, im Nor­den ward sie nie gese­hen.

Bes­timme von Deinem Stand­punkt aus, die Lage von weit ent­fer­n­ten, nicht sicht­baren Objek­ten (Städte, Flüsse, Gebäude, Plätze). Über­prüfe Deine Bes­tim­mung mit­tels Karte oder frag‘ Leute: Entschuldigen Sie, in welch­er Rich­tung liegt gle­ich noch mal das Schwimm­bad, der See oder der Park?“

Übri­gens: Bei dieser Gele­gen­heit wirst Du mit hoher Wahrschein­lichkeit fest­stellen, dass auch andere Men­schen an ihrer Ori­en­tierungs­fähigkeit arbeit­en dürften. 😊

Zum Merken: Beginne Deine Übun­gen auf ver­trautem Ter­rain! Entwick­le Schritt für Schritt ein Gefühl für Raum und Posi­tion. Vom unmit­tel­baren Nahraum aus­ge­hend in die Ferne.

Hilfestellung für Dein Training

Wan­dere ein­fach los. Auch mit ein­er Basisausstat­tung an Ori­en­tierung. Das sagt sich so ein­fach, gell!

Jet­zt kommt der tolle Tipp, wie Du kaltes Wass­er“ mei­dest und Dich ohne Risiko warm schwimmst“ in Sachen Ori­en­tierung!

Es gibt tat­säch­lich Wege, Wan­der­routen, da ist Ver­laufen so gut wie unmöglich. Die Rede ist von so genan­nten Pre­mi­umwe­gen. Das sind in der Regel vom Deutschen Wan­derin­sti­tut zer­ti­fizierte Routen, die mit sehr dicht und zuver­läs­sig geset­zten Weg­weis­ern aus­geschilderten sind. Du kannst diese Wege ohne Karte gehen. Musst aber nicht!

Pre­mi­umwege sind super geeignet, um Tipp 1, 2 und 3 anzuwen­den. Ohne Risiko Dich zu ver­laufen. Genial, oder?

Ori­en­tierungswan­derung im abgesicherten Modus so zu sagen.

Okay: Kleinere Her­aus­forderung hal­ten sie schon bere­it. Du soll­test zum Beispiel wie ein Schießhund auf­passen, in welche Rich­tung die kleinen Pfeile auf den Markierun­gen weisen. Mein­er Erfahrung nach über­sieht man ganz gerne diese Dinger und ist schwupp die wupp in der falschen Rich­tung unter­wegs. [Ja, auf dem Artikelfo­to oben sieht der Pfeil riesig aus. Das ist eine optis­che Täschung. Zum Aus­gle­ich ist er unscharf auf dem Foto.😉 ]

Aber keine Sorge! Das Gute an diesen Zer­ti­fika­trouten ist, dass Du sehr schnell merkst, wenn Du falsch bist. Taucht nach 100 bis 200 Meter keine Marke auf, ist es an der Zeit umzu­drehen, zur let­zten gese­henen Weg­marke zurück­zuge­hen und den Rich­tungspfeil genauer unter die Lupe zu nehmen.

Nimm Dir auch auf Pre­mi­umwe­gen an Kreuzun­gen die Zeit, in Ruhe den richti­gen Weit­er­weg zu orten. Nicht ein­fach drau­floslaufen, weil sich ein Weg förm­lich anbi­etet“: bre­it, führt direkt in der bish­eri­gen Gehrich­tung weit­er, gut befes­tigt.

Auf Pre­mi­umwege kannst Du also gefahr­los Deine Ori­en­tierungs­fähigkeit trainieren und außer­dem Deine Aufmerk­samkeit und Konzen­tra­tion schulen!

Eine, nach Bun­deslän­dern geord­nete, bun­desweite Über­sicht find­en Sie auf der Web­site des Deutschen Wan­derin­sti­tuts.

Hier im Blog habe ich bish­er 2 Pre­mi­umwege in Rhein­land-Pfalz unter die Lupe genom­men.

Pre­mi­umweg unter der Lupe: Vital­tour Stein, Wein & Farbe im Nahe­land

Pre­mi­umweg unter der Lupe: Michels VITAL­Tour im Hun­srück

In Rhein­hessen sind in den let­zten Jahren gle­ich mehrere Pre­mi­umwege eröffnet wor­den: die Hiwwel­routen. Die bin ich bere­its alle gewan­dert und kann sie Dir für Dein Train­ing empfehlen.

Übri­gens: Ein aus­führlich­es und inten­sives Karte- und Kom­pass-Train­ing biete ich regelmäßig in mein­er Work­shop-Wan­derung Mit Karte, Kom­pass und Köpfchen unter­wegs“ an. Hier lernst Du den Umgang mit der Karte von der Pike auf, lernst mit Kom­pass die Marschrich­tung zu hal­ten und erfährst zusät­zlich, welche Anhalt­spunk­te – in der Natur und son­st – Dir helfen, sich­er Dein Wan­derziel zu erre­ichen.

Redak­tioneller Hin­weis: Dieser Artikel erschien das erst­mal im Juni 2014 und wurde im Feb­ru­ar 2019 kom­plett über­ar­beit­et.

Artikelfo­to: Frank Hamm

Heike Tharun

Autor:

Mein Name ist Heike Tharun. Ich bin Sport-Mentalcoach und passionierte Bergwanderin. Ängste, Unsicherheit und Zweifel in den Bergen kenne ich aus eigener Erfahrung. Bullshit! Vor acht Jahren habe ich entdeckt, was Kopf und Körper brauchen, damit Du aus dieser Nummer rauskommst, bin selbst diesen Weg erfolgreich gegangen und seit 2015 zertifizierte Sport-Mentalcoach. Auf Heimatwandern zeige ich Dir, wie auch Du als Wanderer oder Outdoorsportler mit hohem Sicherheitsbedürfnis u. a. auf steilen, rutschigen + unebenen Ab- und Aufstiegen, an ausgesetzten Stellen, beim Alleinewandern, Navigieren und Orientieren sowie Langstreckenwandern Dein Potenzial abrufst und selbstsicher mit Zuversicht und Freude in Deinem Lieblingsgebirge unterwegs bist! Abonniere meinen Newsletter, verschenke einen Gutschein oder bestelle fürs kulinarische Gipfelglück unser Buch aus dem Land der 1000 Hügel.

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